Tempomessung mit stationärem Gerät?
Main-Echo Pressespiegel

Tempomessung mit stationärem Gerät?

Gemeinderat: Kostenliegen bei 125 000 Euro
BLANKENBACH  Seit 1. Mai dür­fen auch in Bay­ern sta­tio­nä­re Ge­rä­te für Ge­schwin­dig­keits­mes­sun­gen in­stal­liert wer­den. Blan­ken­bachs Bür­ger­meis­ter Mat­thias Mül­ler (CSU) be­rich­te­te in der jüngs­ten Ge­mein­de­rats­sit­zung, dass es sich um die glei­chen Ge­rä­te han­de­le, die schon seit Jah­ren im Nach­bar­land Hes­sen im Ein­satz sei­en.

Die Hürden in Bayern seien allerdings hoch. So müssten für die Wahl eines Standorts unter anderem vorab verdeckte Messungen erfolgen. Damit könnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass es sich um Straßenabschnitte handelt, an denen zahlreiche Überschreitungen der Höchstgeschwindigkeit die Anwohner durch Lärm oder Abgase besonders belästigen.

Kommunale Allianz einbinden

Einigkeit bestand im Gremium darüber, dass das im Bereich des Ortseingangs, aus Schöllkrippen kommend, sicherlich der Fall wäre. Hinzu komme, dass die Anschaffungskosten für ein solches Gerät sehr hoch seien: Laut Müller werden sie auf 100 000 bis 150 000 Euro beziffert.

Das Gremium schlug vor, dass er dieses Thema in den Bürgermeisterdienstbesprechungen und Sitzungen der Kommunalen Allianz Kahlgrund-Spessart ansprechen soll, um eventuell gemeinschaftlich etwas zu unternehmen. Außerdem soll geprüft werden, ob die Gemeinde testweise die Kommunale Verkehrsüberwachung in Anspruch nehmen könnte.

02.08.2020
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