Sperrung in der Ortsdurchfahrt bis Ende August
Main-Echo Pressespiegel

Sperrung in der Ortsdurchfahrt bis Ende August

Bauarbeiten: In Schöllkrippen wird derzeit eine Stromleitung verlegt - Anschluss des neuen Baugebiets Keilrain
SCHÖLLKRIPPEN  In Sc­höllkrip­pen wird der­zeit ei­ne Strom­lei­tung vom neu­en Tra­fo am Park­platz in der In­du­s­trie­stra­ße zur Tra­fo­sta­ti­on in der Aschaf­fen­bur­ger Stra­ße, im Be­reich der Brü­cke, ver­legt. Die Orts­durch­fahrt ist des­halb seit Mon­tag, 27. Ju­li, in ei­nem Teil­be­reich voll ge­sperrt.

Noch bis voraussichtlich Montag, 31. August, werden die Autofahrer beider Richtungen über die Laudenbacher Straße und die Industriestraße umgeleitet.

Bayernwerk trägt die Kosten

»Der Hauptgrund ist der Anschluss des neuen Baugebiets Keilrain und dessen erste Erweiterung an die Stromversorgung«, erklärt Bürgermeister Marc Babo (CSU) im Gespräch mit unserem Medienhaus. Das Bayernwerk sei als Netzbetreiber der Träger der Baumaßnahme und übernehme daher die Kosten.

Mike Steigerwald, Inhaber der ausführenden, ortsansässigen Baufirma Erdbau Steigerwald, ergänzt, dass über den neuen Trafo die Stände und Fahrgeschäfte der beiden Märkte im Frühjahr und im Herbst versorgt werden sollen. Sie sollen künftig so verlagert werden, dass der Parkplatz ins Marktgeschehen einbezogen ist. Hier soll künftig beispielsweise der Autoscooter zu finden sein. Außerdem will die Energieversorgung Mainspessart einige Stellplätze mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausstatten.

Und das Bayernwerk nutzt laut Steigerwald die Gelegenheit, eine 20 000 Volt-Leitung, die jetzt noch über Masten verläuft, unter die Erde zu bringen.

Hindernisse in der Lindenstraße

Momentan sei der Zeitplan für die insgesamt rund 240 Meter lange Strecke im grünen Bereich. Allerdings stießen die Arbeiter insbesondere in der Lindenstraße, durch die die neue Stromtrasse unter anderem führen soll, immer wieder auf bauliche Hindernisse: Weil sie früher die Hauptstraße gewesen sei, müssten alte Kanäle, Wasserleitungen und Fundamente umgangen werden. Um die Arbeiten - bislang meist Handarbeit - auf diesen etwa 70 Metern zu erleichtern, soll nächste Woche ein Saugbagger für die Erdarbeiten zum Einsatz kommen.

31.07.2020
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