Sommerkahl schreibt Arbeiten jetzt aus
Main-Echo Pressespiegel

Sommerkahl schreibt Arbeiten jetzt aus

Gemeinderat: Schulstraße und Stichstraße "In der Ecke" werden ausgebaut
Sommerkahl  Dass die Schul­stra­ße zu­sam­men mit der Stich­stra­ße "In der Ecke" aus­ge­baut wer­den soll, dar­über wa­ren sich die Mit­g­lie­der des Ge­mein­de­rats Som­mer­kahl am Frei­ta­g­a­bend im Feu­er­wehr­haus ei­nig. Be­ra­tungs­be­darf gab es bei dem dort vor­han­de­nen Ober­flächen- und Re­gen­was­ser­ka­nal.

Jochem Kempf vom Büro Elementar in Goldbach stellte seine Planung vor: einen niveaugleichen Ausbau mit einer Mischverkehrsfläche. Das sei wichtig wegen der Förderfähigkeit, die bei einer Planung mit Bordsteinen nicht gegeben wäre, wegen der dann zu geringen Straßenbreite.

Auch für die Straße In der Ecke schlug Kempf einen solchen Ausbau vor, mit einem 1,25 Meter breiten farblich abgesetzten Pflasterstreifen mit dreizeiliger Rinne, so weit die Straße im Eigentum der Gemeinde steht. Dass dabei auch der Oberflächenwasserkanal erneuert werden muss, war dabei allen klar.

Die Kostenschätzung: Auf der Länge von 150 Metern in der Schulstraße wird der Kanal 171.000 Euro kosten. Die weiteren 60 Meter In der Ecke bezifferte Kempf auf 76.000 Euro. Dazu kommt der Straßenbau mit 380.000 Euro in der Schulstraße und 120.000 Euro in der Seitenstraße, plus der Mischwasserkanal Am Eichenberg, macht brutto 865.000 Euro.

Das sei "ein Haufen Geld", so Bürgermeister Albin Schäfer, aber die Anlieger müssten ja nichts mehr bezahlen. Als Ersatz bekomme die Gemeinde vom Staat 12.000 Euro im Jahr. Bei den Maßnahmen der letzten Jahre würden damit jährlich 50.000 bis 60.000 Euro fehlen. Dieser Straßenunterhaltungszuschuss sei an den Gemarkungsgrenzen festgemacht, erklärte der Bürgermeister.

Wilhelm Völker (CSU) fragte nach der Preisdifferenz zwischen dem offenen Kanalausbau und einem Inlinerverfahren. Das könne er jetzt nicht genau sagen, erklärte der Planer. Wegen der geringen Tiefe, in der der Kanal liegt, sei er aber überzeugt, dass Inliner teurer würde. Mehrheitlich beschloss der Gemeinderat, gegen die Stimme Völkers, auf der Basis der vorgestellten Planung, jetzt in die Ausschreibung zu gehen. Dann, so meinte der Planer, könnten die Arbeiten bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein.

27.09.2020
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