Brigitte Heim hofft auf Wiederwahl und drei Sitze
Main-Echo Pressespiegel

Brigitte Heim hofft auf Wiederwahl und drei Sitze

Kommunalwahl: Die 57-Jährige kandidiert in Westerngrund zum zweiten Mal für das Amt der Bürgermeisterin
WESTERNGRUND  Von un­se­rem Re­dak­teur JÜR­GEN OVER­HOFFBri­git­te Heim will in Wes­tern­grund Bür­ger­meis­te­rin blei­ben. Zum zwei­ten Mal nach 2014 kan­di­diert die 57-Jäh­ri­ge, die der Wäh­l­er­ve­r­ei­ni­gung (WIR) an­ge­hört, für das Eh­ren­amt. Bei der Auf­stel­lungs­ver­samm­lung am Mitt­woch­a­bend wur­de Heim bei ei­ner Ent­hal­tung ein­stim­mig no­mi­niert. Die WIR-Mitglieder bestimmten bei der Zusammenkunft auch die 24 Kandidaten für die Kommunalwahlen im kommenden März.
Im aktuellen Kommunalparlament stellt die WIR drei der insgesamt zwölf Gemeinderäte: Karoline Stenger, Benedikt Brown und Sebastian Steigerwald. Stenger und Brown, so teilt die WIR mit, kandidieren beim nächsten Urnengang aus beruflichen Gründen nicht mehr. Während Steigerwald hinter Brigitte Heim auf Platz 2 der Liste antritt.
Von den 24 Kandidaten, die sich am 15. März zur Wahl stellen, sind zwölf Frauen und zwölf Männer. Sie stammen, so Heim, aus allen Ortsteilen der Kahlgrund-Gemeinde. Ferner seien alle Altersklassen und viele Berufsgruppen abgedeckt. Für die Wahl hofft die Amtsinhaberin wieder »mindestens drei Gemeinderatssitze« zu erringen und damit das Ergebnis von 2014 wiederholen zu können. Vor sechs Jahren hatten CSU und Bürgerliche Wählervereinigung (BMV) sechs Mandate gewonnen, die Freien Wähler (FW) sowie WIR jeweils drei.
Brigitte Heim will für den Fall ihrer Wiederwahl mit den Projekten fortfahren, die sie bis dato begonnen habe. Die gelernte Fachfrau für Einkauf und Materialwirtschaft nennt vor allem die Fortsetzung der Dorferneuerung. Konkret den Ausbau der Ortsdurchfahrt Huckelheim, die Neugestaltung des Glockenplatzes in Unterwestern sowie den Bau des Verbindungswegs zwischen der Wassertretanlage und Oberwestern.
Ferner will Heim nach eigener Aussage die Immobilienleerstände im Ort reduzieren und damit »die Innenentwicklung vorantreiben«. Ebenso will sie für Kinderkrippe, Kindergarten und Hort eine Bedarfsanalyse auf den Weg bringen. Stark machen will sich Heim für den Ausbau von Rad- und Wanderwegen, für »Landschaftspflege unter Berücksichtigung von Klima- und Naturschutz« sowie für »Pflege von kulturellem Leben und Brauch-tum in Zusammenarbeit mit allen Vereinen«. Insgesamt stehe sie für »bodenständige Gemeindepolitik, die für jeden verständlich und nachvollziehbar ist«.
Ob Brigitte Heim sich am Wahltag gegen eine Gegenkandidaten durchsetzen muss, steht noch nicht fest. Die Aufstellungsversammlung von CSU/BMV geht an diesem Donnerstag über die Bühne, die Freien Wähler haben für die Zusammenkunft noch keinen Termin bekannt gegeben.
Vor sechs Jahren hatte Brigitte Heim die Wahl knapp mit 51,9 Prozent der Stimmen gegen Ingrid Simon von der CSU gewonnen. Sie folgte damit Josef Kilgenstein, der 2002 zum Gemeindeoberhaupt gewählt worden aber nach zwei Amtszeiten altersbedingt nicht mehr angetreten war.

15.11.2019
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